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Bargeldzahlung im Jahnstadion: Aussitzen ist keine Lösung

Hans Jakob Tribüne

Liebe Jahnfans,

Vor dem Saarbrücken-Spiel haben wir euch bereits in unserer Stellungnahme, die ihr unten noch einmal nachlesen könnt, über den neuen Wahnsinn an den Versorgungsständen im Jahnstadion informiert. Seitdem gab es keinerlei Reaktionen außer Äußerungen des Geschäftsführers der Regensburg Events GmbH in der Mittelbayerischen Zeitung. Hier gibt dieser unter anderem bekannt, dass diese Maßnahme über einen längeren Zeitraum durch eine Arbeitsgruppe vorbereitet worden wäre. Die Frage, die wir uns in diesem Zusammenhang stellen: Warum war von der betroffenen Anspruchsgruppe - den Leuten auf den Rängen - niemand in diese Arbeitsgruppe eingebunden? Die Antwort ist natürlich einfach. Hätte man die Leute mitgenommen, wäre man sicher nicht bei dieser Lösung gelandet. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen. Es bestehen derartig viele Dialogformate. Selbst das Fanprojekt und die Fanbetreuung waren unseres Wissens nach nicht in den Prozess eingebunden. Die Entscheidung wurde damit über die Köpfe derjenigen hinweg getroffen, die sie am Ende unmittelbar betrifft.

Nachdem sich keinerlei Bewegung zeigt, müssen wir davon ausgehen, dass man diese Angelegenheit versucht auszusitzen. Das werden wir nicht zulassen. Wir werden uns zeitnah mit den aktiven Fanclubs abstimmen und dann weitere Protestmaßnahmen organisieren. Bis dahin verweisen wir nochmals auf unsere Stellungnahme: Wir fordern die Bargeldzahlung im Jahnstadion zurück